Amazon.de Widgets

MRT, fMRT, Magnetschwebebahn, fliegende Frösche und Tagesthemen

So nebenbei hörte ich heute in einer Nachrichtensendung, dass man sich über die langen Wartezeiten für MRT-Untersuchungen empörte. Man sprach von Zwei-Klassen-Medizin, weil private Untersuchungen gegen Bezahlung die einzige Möglichkeit wäre, wenn man wochenlange Wartezeiten nicht in Kauf nehmen will. Mich interessiert eher die Magnetresonanztomographie, als die Politik, aber ich denke mit trotzdem: “wieso sollte das ausgerechnet bei der MRT-Untersuchung anders sein?”.
Aus der Beschreibung der Magnetresonanztomographie auf Wikipedia geht das Funktionsprinzip hervor. Es gibt auch eine eigene Seite für die Funktionelle Magnetresonanztomographie die ich besonders faszinierend finde.
Zur MRT lese ich:

Niederfeldgeräte mit 0,2–0,5 Tesla sind heute nur noch vereinzelt im Einsatz. Üblicherweise hat das Magnetfeld B_0 für diagnostische Zwecke heute eine Stärke von mindestens 1–1,5 Tesla. Seit ungefähr 2006 werden bei Neuanschaffungen zunehmend Hochfeldgeräte mit Feldstärken von 3 Tesla aufgestellt. Werden 3 Tesla überschritten, können die Probanden nur sehr langsam in den Magneten gefahren werden, da es infolge der entstehenden Wirbelströme im Gehirn sonst zu Schwindel und Übelkeit kommen kann.

Ich bin kein Frosch und kein Angsthase, aber bei mehr als 3 Tesla hätte ich schon bedenken, dass mir mein geniales Hirn in Unordnung gerät und sich meine Gedanken verschieben. Der Frosch, der von einem der stärksten Magneten der Welt zum Schweben gebracht wird, siehe Galileo überlebt zwar, aber vermutlich wird ihm auch etwas schwindlig dabei. Das Magnetfeld, das hier auf die Wassermoleküle (Dipole) im Frosch wirkt wird schon knapp unter 100 Tesla haben, vermute ich.
Jetzt lasse ich mir noch in Schweizerisch erklären, wie eine Magnetschwebebahn funktioniert:

Wie ich angesichts der Tagesthemen, lese gerade “Franzose von Islamisten entführt” mich für Magnetismus interessieren kann? Ganz einfach, die Wunder findet man in Lehrbüchern und nicht in Heiligen Schriften. Dort findet man höchstens Anleitungen, wie man Technik benutzt, um die Welt in Elend und Not versinken zu lassen. IS-Kämpfer rufen zu Ermordung von Bürgern westlicher Staaten auf oder PKK ruft zu Kampf gegen IS-Milizen auf sind mir dazu nur gerade aktuelle Belege, aber dieses Thema haben wir eh schon sein 2000 Jahren und ich frage mich, ob es der Menschheit vielleicht helfen würde, wenn man Religionsfanatiker kostenlos in einem Magnetfeld schweben lassen würde. Sie könnten sich als Auserwählte vorkommen und die Denkmuster der Vertreter Gottes auf Erden können nicht geschädigt, sondern höchstens verbessert werden. Lasset sie doch im Namen Gottes schweben, amen. Vielleicht lassen sie uns Menschen, die hier auf Erden einfach friedlich leben wollen, dann endlich in Ruhe.
Zum Morden verwenden die Gotteskrieger übrigens schon Waffen, die Ungläubige und Andersgläubige erfunden und gebaut haben, denn Gott hat ihnen keine Waffen vom Himmel fallen lassen und wie man welche baut hat er ihnen auch nicht gesagt.

Was habt ihr aus dem paradiesischen Garten Eden von Mesopotamien, zwischen Euphrat und Tigris gemacht, Menschen? Heute sieht es – wieder einmal, Dank eines Gottes – aus wie das Tor zur Hölle.
Wie viele tausende Götter und Göttinnen bzw. Gottheiten haben sich die Menschen schon erfunden, um sich zu Lebzeiten die Hölle auf Erden zu bereiten? Eure Bluthochzeiten im Namen eines Gottes sind zum Heulen und zum Verzweifeln.

Weblinks, die ich mir an dieser Stelle notiere:
Magnetschwebebahn
Leibniz-Institut für Neurobiologie
Institut Hochfeld-Magnetlabor Dresden (78)

Renault at IAA 2013, Self-published work, Spark-Renault SRT 01E von Wikipedia

FIA-Formel-E-Meisterschaft – los geht’s!

Ich glaube nicht, dass die Damen und Herrn von der FIA mein Blog lesen, aber ich habe jedenfalls schon oft über Verbrennungsmotoren und ganz besonders über laute Harleys und die Formel 1 geschimpft und eine gleichzeitige Lärmkontrolle bei Radarkontrollen gefordert. Heutzutage ist das einfach untragbar für mich und es war mir nie verständlich, warum man die Formel 1 nicht in den Dienst der Forschung für die Zukunft und Umwelt stellt. Jetzt geht’s aber endlich los; Next Race: Beijing, China – Round 1 – 13/09/2014
Ich denke, dass die Formel E für Innovationsschübe sorgen kann, wenn sich gut motivierte Ingenieure messen, um im sportlichen Wettbewerb höhere Leistungen, größere Reichweite und schnellere Aufladung (bzw. Batteriewechsel) der elektrischen Boliden zu erreichen. Das wird die Technik auf diesem Sektor bestimmt vorantreiben, obwohl ich mir da ohnehin keine Sorgen mehr mache, denn die Ladestationen schießen aus den Boden, wie die Schwammerl, immer mehr Firmen bieten E-Autos an und in ein, zwei Jahren sollen schon die Taxis in vielen Großstädten auf E-Cars umgestellt werden. Endlich ein gewaltiger Schritt in Richtung Paradies, wenn diese stinkenden, giftigen, lärmenden Lenkwaffen endlich abgelöst werden, von modernen, umwelt- und menschenfreundlichen High-Tech Cars.

Weblinks:
fiaformulae.com
FIA-Formel-E-Meisterschaft
Formel-E Beschleunigung – Es geht bald los
Los geht’s: Abt startet in das Abenteuer Formel E
Events, Roadshows und viel Gummi
So klingt die neue Formel E


Bildquelle: Renault at IAA 2013, Self-published work, Spark-Renault SRT 01E; Wikipedia (292)

Nachhaltige Notizen zu Taijiquan, Linux, Informatik, Mathematik, Dadaichmuss, Umfragen, Satire, außergewöhnlichen Begebenheiten, Weltgeschehen, Lifestyle, …